
Wut auf das Baby ist ein großes Tabuthema.
Dabei sind viele (alle?) Eltern mal überfordert, genervt oder sogar wütend auf ihr intensives Baby, wenn es sich nie ablegen lässt, viel schreit und unruhig schläft.
Lass` mich bitte klar sagen: Diese Gefühle sind normal – sich ihnen hinzugeben und die Wut am kleinen, lauten Baby auszulassen ist nicht normal und komplett unvorstellbar und schrecklich 🚫
Ich kann Dir gerne helfen, wie Du solche Gefühle für Dein Baby in den Griff bekommen kannst 💜
Und dann auch noch das Schreien beim Einschlafen

Jetzt noch für 0€: Klick
Wut auf das eigene Baby: Disclaimer
Pass beim Lesen dieses Artikels bitte gut auf Dich auf! Wenn Dich meine Worte sehr belasten, hol Dir einen lieben Menschen dazu oder klick einfach weg, ok?
Ansonsten nimm` bitte meine Hand, wir gehen zusammen ein Stückchen durch dieses felsenschwere Thema:
Wütend auf das Baby: Wenn Du statt Mutterliebe nur Gefühlschaos spürst

Wir Eltern sind der sichere Hafen für unser Baby. In unseren Armen beruhigt es sich.
🤔 Jedes Baby?
Nein! Für intensive Babys gilt das meistens nicht.
Du weißt einfach nicht, was Dein Baby braucht! Andere Eltern bekommen täglich gezeigt:
„Du machst es gut!“, „Du kennst Dein Baby!“
Leider bekommst Du das nicht gezeigt 😥
Es kann sein, dass Dein Baby auf Deinem Arm noch mehr schreit… …oder Dich sogar wegstößt!
Das kann sich wie Ablehnung anfühlen 💔
Du fühlst Dich schlecht, weil Du Dein Baby nicht gut trösten kannst und vielleicht denkst Du sogar, dass Du versagst und Dein Baby Dich nicht liebt.
Es kann viele Gründe haben, wieso Dein Baby bei Dir weint, sich in Deinen Armen hin und her wirft und Du statt eines Lächelns nur den aufgesperrten kleinen Mund zu sehen bekommst.
Vielleicht strampelt es im Tragetuch und k*tzt Dir in den Ausschnitt (statt sich selig anzukuscheln), vielleicht kreischt es Deine Brust an und hat keinen Blick für das teure Montessori-Mobile.
Dein Baby ist ehrlich. Es reagiert authentisch, unschuldig und echt: Denn es weiß nicht, dass es Erwartungen erfüllen muss und dass seine Eltern sich womöglich etwas anderes gewünscht haben.
Dein Baby weint für sich, um seine Not zu zeigen.
Es weint nicht gegen Dich.
Es weiß nicht, dass in unserer Gesellschaft leise Babys bedeuten, dass die Eltern gute, geliebte Eltern sind… und dass laute Babys etwas sind, was man lieber im kalten Flur oder hinter der geschlossenen Schlafzimmertür lässt, um dort verzweifelt seine Runden zu laufen.
Nein, Dein Baby ahnt nicht, dass es Beweise zeigen, sich weich machen, kuscheln, lächeln und schlafen muss, damit ihr euch seiner Liebe sicher seit.
Denn Dein Baby, Dein lautes Baby, das wusste von Anfang an:
„Hier bin ich sicher. Hier werde ich geliebt und hier darf auch ich lieben. Egal, wie laut ich schreie und wie schlecht ich schlafe.“
Und deshalb erzählt es euch seine Not 🙏🏼
Wütend auf das Baby: Bist Du damit alleine?

Vergiss bitte die Märchen, die Dir so viele andere erzählen.
Die Wahrheit ist:
Auf der ganzen Welt schreien Babys, toben Kleinkinder. Mamas sind davon überfordert, sie sind übermüdet und überreizt 🤯
Es ist nicht schön und entspricht nicht unserem Bild vom kuschelnden Baby und niedlichen Kleinkind. Von Kindern, die nur genug Liebe brauchen und dann schön ruhig und „lieb“ sind.
Es ist kein Zeichen einer schlechten Mutter, mal nicht mehr zu können, ungeduldig zu sein oder alles in Frage zu stellen – es ist das Zeichen einer Mama, die mehr Hilfe braucht!
Und das gehört zur Wahrheit dazu 💜
Wenn Mama mit Baby zusammenbricht

👇🏻 Da stand ich dann mit Baby in der Rückentrage und Kleinkind vor mir im Hochstuhl.
Mir wolkenweichen Knien und milchigem Nebel im Blick, der mein Blickfeld von außen nach innen eintrübte wie Kinderspucke ein Wasserglas.
Es zog mir den Boden unter den Füßen weg und im letzten Moment rettete ich mein Baby, indem ich mich nach vorne auf den Esstisch legte. Auf die Teller.
Schwärze.
Und Geschrei. Neben mir und hinter mir. Ich wurde wach. Orientierungslos.
Kein zartes „Sie sind in Ohnmacht gefallen, alles gut!“, sondern herzzerreißendes Gekreische von Kindern, die um Hilfe riefen.
Da kam sie, die Orientierung, schnell! Rückwärts aufstehen. Auf den Boden rutschen, das Baby ablegen. Kleinkind aus dem Stuhl friemeln und gleich wieder zurück auf den Boden. Beine hoch.
Viel Geschrei, ängstliche Kinder und ein langer Weg zur Küche (krabbelnd, mit Kindern), um irgendwie Zucker in mein System zu bekommen.
Und ein Riesenschreck.
Was, wäre ich nach hinten gefallen?
Was, wäre ich auf den Hochstuhl gefallen?
Heute, viele Jahre später, gebe ich Dir, liebe Mama eines intensiven Babys, meine Erfahrungen 💜
- Ich weiß, Du kannst Dich nur selten (nie?) schonen und ich weiß, Deine Tage und Nächte sind hart. Wenn Du aber merkst, dass es Dir schlechter geht als sonst, nimm das Alarmsignal ernst: Binde Dein Kind nicht ein, bleibe bodennah. Ich hätte an dem Tag auf dem Boden mit dem Kleinkind essen sollen und mich dabei hinlegen. Das intensive Baby hätte geschrien. Ja, in dem Moment hätte es dann einfach in meinem Arm schreien müssen 🙏🏻 So leid es mir tut.
- Achte darauf, in jedem Raum Wasser und einen Snack zu haben. Kein Süßstoff! Da sollte dann wirklich Zucker drin sein, denn dafür ist Zucker da: Nicht zum Essen von morgens bis abends, sondern als schneller Energiebringer.
- Notfallkontakt: Rufe früh genug einen Notfallkontakt mit der Schnellwahltaste. Besprecht vorher, was ein Anruf bedeutet, bei dem Du nicht sprichst – dass das kein Hosentaschenanruf, sondern eine Notlage bedeuten kann!
Pass auf Dich auf!
👉🏼 Warst Du schon mal alleine mit Baby in einer gesundheitlichen Notlage?
Wenn sich Eltern selbst verletzen

Wütende, ausgebrannte Eltern versuchen, ihre Impulse umzulenken (um ihr Baby zu schützen).
So sind mir Eltern in der Beratung begegnet, die mir erzählt haben, wie sie sich selbst ins Gesicht schlagen 😓
Ja, das Thema trifft mich hart!
Denn ich war da, an dem Punkt, wo nichts mehr ging.
Und ich habe es geschafft, nicht mein Baby zu verletzen – wie jeder Elternteil, der mit allerletzter Kraft seine Aggressionen gegen sich selbst richtet statt gegen das schreiende Kind 💔
Ich spüre noch heute, wie ich mich geschämt habe vor meinem Baby und vor mir selbst.
Solche Eltern wollen ihr Baby schützen! Und sie machen das großartig. Aber! Es gibt hier ein riesiges Aber.
🙏🏻 Aber selbst, wenn sie dem Baby nicht weh tun, selbst, wenn sie es sicher ablegen und in letzter Sekunde raus rennen (was immer die Notfallstrategie sein muss):
⚠️ Das Risiko, doch nicht rechtzeitig zu reagieren und eben doch das eigene Baby zu schütteln (Lebensgefahr!) aufs Bett zu werfen (Lebensgefahr!) und und und ist zu groß!
Schutz in Extremsituationen mit Baby
Wenn Du schon so weit bist, so weich gekocht durch die Nächte ohne Schlaf, so abgemolken durch das ständige Schreien, so leer gekratzt durch die ganzen Anforderungen, dann gab es bereits vorher viele, viele Möglichkeiten, Deinen Stress zu lindern, Deine seelischen Abwehrkräfte zu stärken und Sicherheit für Dein Baby herzustellen.
Denn die Selbstverletzung von Eltern ist keine sichere Situation.
Eltern schlagen sich, wo sie eine Umarmung und vor allem Pause gebraucht hätten – und erschrecken das Baby, das eine stabile Bezugsperson verdient. Wie schrecklich für alle!
Nothilfe für belastete Eltern
Wenn Du keine Hilfen wie meinen Ratgeber oder mehr Bezugspersonen zur Unterstützung hast und merkst, wie Du die Kontrolle über Dich verlierst, leg Dein Baby sicher ab und renn weg!
Du kannst auch den Notruf wählen (fast überall in Europa die 112).
Bitte vertraue Dich jemandem an 🙏🏼
Wütend auf das Baby: Was hilft wirklich?
Leichte Entspannungsübungen, die Du auch mit Baby umsetzen kannst (nein, nicht nur Atemübungen) 👇🏽

Den Wutlöscher findest Du jetzt noch zum reduzierten Preis hier.
Wut am Baby auslassen: Wieso passiert das so vielen Schreibabys?

Babys, die sehr viel schreien (sogenannte intensive Babys), sind stark von Misshandlung betroffen 💔
Wütend das Baby schütteln ist unfassbar gefährlich und darf niemals passieren! Dein Baby kann dadurch schwer verletzt und behindert werden oder sogar sterben!
Schon lange ist klar, dass exzessives Schreien ein Risikofaktor für so eine Kindesmisshandlung ist. Ich habe etliche Nachrichten zum Thema bekommen, über dunkle Impulse nach Wochen ohne Schlaf, über Zehntelsekunden, in denen das Baby gerade noch so schnell abgelegt werden konnte.
Die Forschung ist klar! Und doch gibt es zu wenig Hilfe für überforderte Familien.
Schlimmer noch!
⚡️ Ausgerechnet wird von Kinderärzten oder sogar in Schreiambulanzen geraten, dass Baby doch auch mal abzugeben. Obwohl folgende Erkenntnisse schon vor 30 Jahren da waren (halt Dich fest!):
Babys werden am häufigsten geschüttelt durch (Pediatrics, 1995 Feb;95(2):259-62)
- 🚫 männliche Bezugspersonen: Über 60% (leiblicher Vater oder Stiefvater)
- 🚫 weibliche Babysitter: 17,3%
- 🚫 am seltensten die Mutter: 12,6%
Bindung gilt hier als Schutzfaktor!
Warum wird nicht nach diesen Erkenntnissen gehandelt? Warum werden keine akuten Hilfen verschrieben, direkt und schnell?
Ich verstehe es nicht…
👉🏼 Es kommt noch schlimmer:
Wütend auf das Baby: Was ist ein Schütteltrauma?
Der Umgang mit Wut auf das Baby in den USA
In meiner Fortbildung (aus den USA) über exzessives Babyschreien wurde eine Frau interviewt, deren Mann im Gefängnis saß.
Er hatte auf das Baby aufgepasst, als die Frau nicht mehr konnte. Ein Schreibaby, wie sie sagte. Stundenlang ging das Geschrei, seit Monaten.
Er hatte einen Moment übernommen.
Einen Augenblick lang selbst nicht mehr gekonnt.
War wütend auf das Baby geworden.
Kurz, ganz kurz, die Kontrolle verloren.
Das Baby geschüttelt. Fest!
Und da saß sie, die Frau, die verwaiste Mutter. Ihr Baby tot, ihr Mann im Gefängnis, lebenslänglich.
Es wurde thematisiert. Es wurde besprochen. Dass er ein so guter Papa war. Wie müde sie beide waren. Dass sie die Gefühle so gut versteht. Aber nicht verzeihen kann.
Natürlich nicht. Wie auch?
Ich verstehe sie auch, die Gefühle.
Diese Impulse.
„Sei doch einmal…
- 😥 ruhig
- 😥 lieb
- 😥 brav
- 😥 warum bestrafst Du mich so?
- 😥 was habe ich verbrochen?
- 😥 was willst Du denn nur?!“
In den USA ist ein klares Forschungsergebnis aus Gerichtsakten, dass die meisten Babys, die misshandelt werden, sogenannte Schreibabys oder Highneedbabys sind.
Wut auf das Baby! Vorsorge kann Leben retten!
Schau hin. Bitte.
Auch wenn Dich die Schwiegermutter auslacht: Wenn sie Dein Baby nimmt, erklär es ihr. Den Tageseltern. Allen. Ignoriere die hochgezogenen Augenbrauen. Denn Du hast Recht! Dein Gefühl, das Baby nicht weggeben zu wollen, obwohl Du nicht mehr kannst, ist echt.
Es kann gefährlich sein, ein intensives Baby zu sein 💔
Wütend auf das Baby: Babyschreien erzeugt Stress

Unser Kind, unser Wunder, unser geliebtes, ersehntes Wunschkind, unser kleines Baby. Da schreit es und schreit und wir wissen nicht, wieso.
Wusstest Du, dass Menschen in Extremsituationen übermenschliche Kräfte entwickeln können?
Eltern retten ihr Kind aus einem brennenden Haus. Heben ein Auto hoch, weil ihr Kind darunter eingeklemmt ist.
Ich würde für meine Kinder in jeden eiskalten See springen, in ein Löwengehege, in einen Piranha-Teich! Du auch?
Dieser Stress, dieses Gefühl, das Leben Deines Kindes retten zu müssen durch eine Tat, durch eine Aktion, das erlebst Du bei jeder Schreiattacke. Nur… Du kannst nicht springen, rennen, schwimmen, retten. Du stehst da oder läufst oder wippst und – nichts. Dein Baby schreit weiter.
Eltern intensiver Babys leben in dieser Alarmsituation monatelang. Dazu der Schlafmangel. Es ist nicht gut, normal oder in Ordnung, es ist nicht sicher für unsere Babys.
Machst Du Pausen? Wirkliche Pausen, wo Du Dein Baby nicht hören kannst, damit sich Dein Alarmsystem beruhigen kann?
Lebensretter bei Wut auf das Baby: Lärmpausen
„Mach‘ Pause …nimm‘ Dir eine Auszeit!“
„Es kann sich nicht alles um das Baby drehen!“
Doch, bei intensiven Babys, vor allem sehr jungen intensiven Babys, da ist das oft so. Von der Geburt ins unruhige Wochenbett, tragen statt kuscheln, Einschlafbegleitung 24/7, Geschrei im Ohr. Aufregung, Verzweiflung, Enttäuschung, Selbstzweifel:
💔“ Wieso schaffe ich das nicht? Alle anderen schaffen es doch auch!“
💔 „Wieso ist mein Kind so anders? Was mache ich falsch?“
In diese angespannte Situation ohne Ruhe, ohne Entspannung, evtl. noch mit Schmerzen, können gefährliche Impulse Einzug halten. Momente, über die niemand spricht und doch laut meinen Umfragen so viele Eltern intensiver Babys kennen:
🚩 Aggression auf das kleine, laute Baby!
Eine große Vorsorge gegen solche Impulse ist Pause.
Dein Baby abgeben? Wem denn? Vollstillend mit Neugeborenem auch schwierig.
Aber weißt Du, was geht? Eine Lärmpause. Die geht immer.
Oft sind unsere Babys in der Schreiattacke so laut, dass wir schon alleine davon aufgeregt werden.
Es soll aufhören 😥 Babyweinen kann unerträglich sein.
Leiser gedreht kann es Dir unendlich leichter fallen, wieder auf Dein Baby einzugehen und ihm zuzuhören.
Lärmpausen können sein:
- Duschen mit Tür zu, wenn jemand beim Baby ist
- Ins Auto oder einfach raus setzen, wenn jemand beim Baby ist
- Lärmschutzkopfhörer (wenn Du Dein Baby dabei noch gedämpft hören kannst)
- Ohrstöpsel (same)
- Lärmschutzkopfhörer, darunter In Ears mit entspannender Musik (ich habe früher gerne Ärzte während Schreiattacken gehört 😆).
Hast Du Lärmpausen?
Wütend auf das Baby: Soll Mama das Baby einfach mal abgeben?

Du brauchst Pause! Jeder kann es sehen: Du bist überreizt, Dein Gesicht ist grau, Deine Augenringen noch grauer.
Und doch wehrt sich alles in Dir zutiefst, Dein Baby abzugeben – und sei es nur ein paar Stunden an den Papa.
Warum?
Wenn Du ein intensives Baby hast, sind die Gründe vielleicht…
- dass Du es einfach nicht gewohnt bist, es abzugeben
- dass Du weißt, wie sehr es bei der anderen Person wahrscheinlich weinen wird
- dass Du Dein sensibles Baby immer bei Dir haben willst
- dass Du so sehr und zu oft über Deine Grenze gegangen bist, dass Du nicht merkst, wie krass Deine Erschöpfung geworden ist
- dass sich Dein Baby am besten durch Stillen reguliert
- dass Du durch die viele Co-Regulation so stark an Dein Baby gebunden bist, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, es jemand anderem anzuvertrauen
…oder ein anderer Grund, wer weiß?
Versuche doch mal, einen Schritt zurückzugehen, um die Situation ein klitzekleines bisschen weniger emotional zu sehen 💜
- Kennt die Person Dein Baby?
- Vertraust Du ihr?
- Bist Du in der Nähe, falls Du gebraucht wirst?
- Geht es um kurze Zeit?
Dann kannst Du versuchen, es einfach mal zuzulassen. Duschen gehen. Einen Film am Handy schauen. Einen Tee trinken im Garten.
Oder, wenn Dein Bauchgefühl laut „Nein!“ schreit:
Vertrau Dir und gib Dein Baby einfach noch nicht ab. Es ist später noch genug Zeit dafür 💜
Schütze Dein Baby!

Wenn Du wirklich wissen willst, wie Du Wut auf Dein lautes Baby vermeidest und wie Du Dein Baby in echten Notfallmomenten schützen kannst (wenn Dir so richtig der Geduldsfaden reißt), dann komm mit: Hierhin


